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NAMIBIA
Rote Sanddünen, versteinerte Bäume, blauer Himmel,
ein stürmischer Atlantik und eine bunt gemischte Bevölkerung.
Kaum ein anderes Land dieser Erde bietet dem Reisenden derartige
Farbkontraste wie Namibia.
Das anmutende Land zwischen den Wüsten der Namib und
Kalahari ist mit ca. 1,8 Milionen Einwohnern eines der dünn
besiedelten Länder dieser Erde. Die Nachbarstaaten von
Namibia sind Angola und Zambia im Norden, Botswana im Osten
und Südafrika im Süden. Die westliche Grenze bildet
der Südatlantik.
Einen Aufenthalt in Namibia wird man so schnell nicht vergessen.Das
äußerst kontrastreiche Land bietet nicht nur endlos
erscheinende Wüste, einen wilden Atlantik und gigantische
Bergformationen, sondern hat auch viele europäische Einflüsse.
In Namibia, das bis 1890 deutsche Kolonie war, spricht man
eher deutsch als englisch, isst Schwarzwälder Kirchtorte
und trinkt nach deutschem Reinheitsgesetz gebrautes Bier.
Besonders in der Hauptstadt Windhoek ist das wilhelmische
Erbe zu spüren. Hier schlendert man durch die „Bahnhofstrasse“,
besucht die „Festung“, trinkt Kaffee im „Cafe
Schneiders“ und kann an einen Gottesdienst in der „Christuskirche“
teilnehmen. Das Stadtbild wird von Fachwerkhäusern mit
spitzen Giebeldächern und deutschen Straßennamen
geprägt. Windhoek erinnert eher an eine deutsche Provinzstadt
als an eine afrikanische Metropole.
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